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Das Metochi des Optina-Einödklosters

Auf der Wassiljewski-Insel in der Newa Mündung erhebt sich die orthodoxe Mariä-Entschlafens-Kirche. Dieser Ort gehörte historisch immer zu den Klosterhöfen – in der Mitte des 18.Jahrhunderts zum Kloster der Dreifaltigkeit und des Heiligen Sergius, dann zum Pskower Bischofssitz, auch zu der Heilige Synode und Ende des 19. Jahrhunderts ging er in den Besitz von Kiewer Petschorskaja Lawra über.

Baugeschichte

Das Metochi wurde nach dem Entwurf vom hervorragenden Baukünstler Wassilij Antonowitsch Kossjakow gebaut, der auch der Schöpfer von der Marine-Kathedrale in Kronstadt, der Gottesmutter Erbarmerin Kirche am Bolschoji Prospekt und einigen anderen war. 1895 wurden die Mariä-Entschlafens-Kirche und die Petschorer Wundertäter Antoniy und Feodossij Kirche erhebend gegründet. Rundherum waren zweistöckige Gebäuden: Metropolitengemächer und brüderliche Häuserblocks mit Mönchszellen, auch Diensträume und Hauswirtschaftsräume. Der Aufbau vom Metochi wurde im Jahre 1900 beendet.

Repressalien. Zerstörung der Kirche

Das friedliche Leben der Kiewer Petschorer Metochi war im Jahre 1917 zu Ende. Die Mönche des Kiewer Petschorer Metochi bewahrten liturgische Aktivitäten der Kirche, aber bis Anfang März 1932 wurden sie alle wegen einer konterrevolutionären Tätigkeit verhaftet und verurteilt. Anschliessend wurden die Mönche in die Verbannung nach Kazahstan und ein Lager auf die Solowezki Inseln geschickt.

Danach existierte das Kiewer Petschorer Metochi als eine Gemeinde der Mariä-Entschlafenen-Kirche, die aus treuen Gemeindegliedern bestand. Ende 1933 wurden 44 aktive Gemeindeglieder verhaftet. Sie wurden wegen der Vorbereitung zum Mord Stalins angeklagt. Zwei der Angeklagten wurden anschliessend erschossen. Unter den verhafteten Gemeindegliedern waren Kinder, darunter der Chorsänger der Kirche Michael Wassilewitsch Gundjaew ,Vater von Kirill - der zukünftige Patriarchen von Moskau und ganz Russland. Im Januar 1935 wurde die Kirche geschlossen und in ein Lagerhaus umgewandeltt und alles säkularisiert. Nur die äußere Dekoration der Kirche - Kacheln und Mosaikornamente - bleiben unbeschädigt.

Im Jahre 1961 wurde die erste Kunsteisbahn in Leningrad eröffnet, die in der weltberühmten Eiskunstlaufschule von Leningrad aufging . Die Eisbahn hatte eine zerstörende Wirkung auf das Gebäude. Wegen der dauernden Feuchtigkeit bedeckten sich die Wände mit dem Pilz und verfielen.

Die Wiederherstellung und die Restaurierung

Das Metochi ist ein historisches Baudenkmal der Architektur der Russischen Föderation.
In Juni 1991 wurde das ehemalige Kijewo – Petscherskoje Metochi der Russischen orthodoxen Kirche und dort dem Metochi des Heilig – Wwedenski Männerkloster „Optina der Wüsten“ zurückgegeben. Die Wiederherstellung angefangen begann unmittelbar nach der Rückgabe. In 2011 wurde nach Vorlage von Archivfotografien und Zeichnungen die 1935 verlorengegangene Ikonenwand neu aufgebaut. Die berühmte Malerei der Kirche wurde auf diese Weise reproduziert. Am 15. September 2013 wurde der vollständig wieder hergestellte Tempel durch Kirill, den Patriarchen von Moskau und ganz Russland, eingeweiht.

Das Metochi heute

Der Rektor des Klosters ist der Abt Arsenius (Mosalev). Seit Oktober 1993 findet im Südflügel der Abtei täglich eine Messe statt:

  • wochentags um 09:00h und 17:00h
  • sonntags und hohen Feiertagen um 7:00h, 10.00h und 17:00h
  • sonntags um 15h

„Moleben“, zu Gedenken an die Ikone der Gottesmutter von Gott „den unerschöpflichen Kelch“

  • freitags um 15h

„Akathistos“, zu Gedenken an die Mutter Gottes „Wsetsaritsa“ nach der Messe: gemeinsames Lesen und Singen zu Gedenken an „Ambrosi“.

Alle Messen werden von einem Männerchor zum Wiederaufbau der alten klösterlichen Tradition des Singens begleitet.

Patronal Festlichkeiten: 28.08 – Übernahme der Heiligen Jungfrau; Woche der Fastenzeit - die Kathedrale alle „Ehrwuerdig“. Väter der Kiew-Petschersk.

Optinskie Feiertage: Erinnerung an die Mutter Gottes „Sporitel’nica des Brotes“, zu Ehren der aller Mönche des „Optinskie“.

Reliquien: die Mariä-Entschlafens-Kirche bewahrt Reliquien darunter die ehrwuerdigen Äbte Optinskie, ehrwuerdige Äbte Kiewo-Petscherskie und große Märtyrer. Des Weiteren Reliquien des Heilers Panteleimon, das am Berg Athos gezeichnet wurde und dem Kloster überreicht wurde.

Das Metochi beherbergt die größte orthodoxe Bibliothek in der Stadt.

Das Pilgerzentrum „Оptina“ organisiert Exkursionen zu Kathedralen von St. Petersburg und den Vororten (7 921 348 62 48). Es gibt die Möglichkeit der Unterbringung und Verpflegung der Pilger im Gästehaus des Klosters (7 981 880 33 00).

Kontakte: e-mail info@spb.optina.ru, tel. 7 812 321 74 73 – Kirchenhaus, 7 812 321 00 70 – Kanzellariat.

Mehr kann man über das Uspenski Metochi auf der Web-Seite spb.optina.ru erfahren

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